Unsere Handaufzucht

Wir legen großen Wert darauf, dass Jungtiere von Ihren Muttertieren aufgezogen werden. Sollte die Natur jedoch nicht ihren natürlichen Weg gehen, unterstützen wir die Aufzucht mit der Hand.

Unser Weg in die Handaufzucht

Unsere erste Handaufzucht war ein Inka-Kakadu. Schon nach kurzer Zeit konnten wir feststellen, dass das Ei von den Elterntieren nicht bebrütet wurde - Übung macht den Meister. Deshalb haben wir uns kurzfristig entschieden, die Handaufzucht vorzunehmen. Schon nach 3 Monaten konnten wir das Jungtier kerngesund und voller Lebensfreude zu einer unserer Inka-Damen setzen.

Wie kommt es zur Handaufzucht?

Wenn es bei einem Zuchtpaar zur Eiablage kommt, beobachten wir ihr Verhalten rund um die Uhr. Falls wir wahrnehmen, dass das Ei nicht ausreichend bebrütet wird, nehmen wir das Ei sicherheitshalber in die Brutbox und legen dem Paar ein Kunstei unter, um eine spätere Chance nicht zu vertun. Wenn sich das Paar am Ende der Brutphase dem Kunstei widmet, so legen wir 2-3 Tage vor Schlupftermin das Originalei unter - so schlüpft der Jungvogel im Nest und wird von den Eltern aufgezogen. Falls nicht, schlüpft das Kleine in der Brutbox.

Vom Ei bis zum Küken

Sittiche und Kleinpapageien legen zwischen 4-6 Eier pro Gelege und ziehen zum Großteil alle Kleinen groß. Da sie eine Lebenserwartung von ca. 15 Jahren haben, sind möglichst viele Nachkommen für den Arterhalt wichtig. Aras können ca. 40 bis 80 Jahre alt werden. Sie legen im Schnitt 2-4 Eier pro Gelege und ziehen bis zu 2 Jungtiere groß. Hier können wir als Menschen Beihilfe leisten, so nehmen wir unberücksichtigte Eier oder Nachzügler in die Handaufzucht, um sie mit protein- und fettreicher Nahrung groß zu ziehen. Nachzügler können oftmals in der Entwicklung mit den älteren Geschwistern nicht mithalten. In der Handaufzucht ist es wichtig, dass die Jungvögel kurzfristig mit anderen Jungvögel in Kontakt kommen und somit sozalisiert werden, um so einer Prägung auf den Menschen entgegenzuwirken.